Gutachten

Zur Beurteilung der Verkehrssicherheit oder zur Findung geeigneter Sicherungsempfehlungen untersuchen wir nach der VTA- Methode (Visuell Tree Assessment, nach Mattheck). Die in vier Stufen aufgebaute Methode reicht von der visuellen Beurteilung über Ermittlung von Restwandstärken bis hin zu Maßnahmenempfehlungen. Oftmals ist die qualifizierte Inaugenscheinnahme ausreichend. Treffen wir allerdings auf Versagenskriterien z. B. eingefallene Rinde oder aggressive Baumpilze, so stehen uns zunächst weitergehende, "sanfte" Untersuchungsmethoden zur Verfügung.

Holzfestigkeit mit dem Resistographen F400 ermitteln

Gutachten, Restwandstärke Ermittlung mittels Resistograph.Mit unserem Resistographen „F 400“ können wir Holzfestigkeiten bis zu einer Messtiefe von 400 mm ermitteln und dokumentieren. Wichtig ist aussagekräftige Messpunkte im Bereich der potentiellen Schwachstelle des Baumes (zumeist des Stammes) zu ermitteln. Ein Ausdruck über den Messverlauf gibt in der Regel Hinweise auf die vermutete Schwäche des Holzkörpers an diesem Punkt des Baumes. Die anschließende Interpretation der Messkurve erfordert  viel Erfahrung. In der Regel kann bereits durch die visuelle Inaugenscheinnahme eine Aussage über die Verkehrssicherheit des Baumes getroffen werden. Erst im Zweifel kommen „Invasive Messmethoden“ zum Einsatz, da auch Sie nicht gänzlich ohne eine Beschädigung des Baumes auskommen.

Teredo

Mit unserem Holzprüfgerät "Teredo" können wir mittels einer nur etwa 1 mm starken Meßnadel bis zu 75 cm Holztiefe die Holzfestigkeiten auf dem gesamten Meßweg ermitteln.

Zur Dokumentation wird eine Meßkurve ausgedruckt.

Werden bei diesen Meßgängen schwache Werte ermittelt, können wir Holz-Bohrkerne ziehen und diese mittels Fraktometer kontrolliert brechen. Das Fraktometer zeigt an, bei welcher Krafteinleitung und in welchem Biegewinkel ein Bohrkern bricht. Diese Werte können anhand von baumartspezifischen Werten in Tabellen relativiert werden. So können nachvollziehbare Aussagen zur Verkehrssicherheit getroffen werden.

Eine Eiche kann Jahrhunderte leben,

Dendrochronologisch können anhand der Jahrringe die Jahresverläufe (Trockenheit/Beschattung..) nachvollzogen werden.

Kamerabefahrung einer hohlen Linde

hier beim Einlassen der Kamera - Maus in ca. 10 m Stammhoehe Kamerabefahrung aus ca. 10 m Hoehe durch den Lindenstamm